Olaf Scholz
23.02.2017

"Das Vier Jahreszeiten ist eine Hamburger Institution" Grußwort zum 120-jährigen Jubiläum

 

Sehr geehrter Herr Dohle,
sehr geehrter Herr Peters,
meine sehr geehrten Damen und Herren,


Das traditionsreiche Vier Jahreszeiten an der Binnenalster feiert Geburtstag: 120 Jahre! Das ist nicht nur für das Grand Hotel im Herzen Hamburgs, das ist auch für die Stadt ein Grund zur Freude.

Hamburg ist eine offene und gastfreundliche Stadt. Ob junge Reisende mit Rucksack oder Kreuzfahrt-Urlauber, ob Geschäftsleute, Künstler oder Staatspräsidenten – wir möchten, dass sie alle sich bei uns wohl und gut aufgehoben fühlen.  

Das Vier Jahreszeiten gibt seinen Gästen ein Zuhause auf Zeit. Urban und behaglich, zeitgemäß und  persönlich – gerade in diesem Jahr, in dem Hamburg erneut ein internationales Gipfeltreffen ausrichtet, merkt die Stadt wieder einmal, was sie an dem Fünf-Sterne-Haus am Neuen Jungfernstieg hat.     

Das Vier Jahreszeiten ist ein Haus mit Geschichte, und die Geschichte des Hauses ist auch die seiner  Bewohner, seiner Angestellten und der Zeit, in der sie leben.

1897, als der Schwabe Friedrich Haerlin das Hotel ersteigerte und die Geschichte des heutigen Vier Jahreszeiten begann, war auch für Hamburg ein ereignisreiches Jahr. 1897 wurde das neue Hamburger Rathaus eingeweiht, die Speicherstadt befand sich im Bau, der Fernbahnhof in Harburg wurde in Betrieb genommen, die zweite Internationale Gartenschau sorgte für Furore.  Junge Künstler malten plötzlich wie die französischen Impressionisten und opponierten gegen den Kunstverein; im Hansa-Theater wurden erstmals Filme vorgeführt. 1897 bekam Hamburg am Großen Burstah auch sein erstes Warenhaus, aus dem später das Alsterhaus entstand. Hamburg war im Umbruch und prosperierte, aber die Hafenarbeiter, deren Streik im Februar niedergeschlagen worden war, hatten 1897 noch nichts vom wachsenden Wohlstand in der Stadt.

Ein Haus mit Geschichte, das ist in unserer globalisierten Welt etwas ganz Besonderes. Und wenn Tradition dann noch einhergeht mit hohen Investitionen in eine zeitgemäße Ausstattung, dann muss einem um die Zukunft nicht bange sein.


Das gilt auch für die Tourismusmetropole Hamburg, die sich im vergangenen Jahr bei der Zahl der Gäste erneut selbst übertroffen hat. Dass Hamburg eine spannende Stadt im Aufbruch ist, das hat sich auch woanders herumgesprochen. Wobei die  New York Times, die uns an die zehnte Stelle ihrer weltweiten Reiseempfehlungen für 2017 gesetzt hat, bezeichnenderweise speziell die Kombination aus moderner Architektur und Weltkulturerbe erwähnenswert findet.     

Meine Damen und Herren,
das Vier Jahreszeiten ist eine Hamburger Institution. Woran Sie, lieber Herr Peters, gewiss keinen geringen Anteil haben. Seit 20 Jahren führen Sie dieses Haus – mit persönlichem Stil und der Zukunft zugewandt.

 

120 Jahre Hotel Vier Jahreszeiten: Ich gratuliere allen, die zum Erfolg des Hauses beitragen und ganz besonders den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich. Alles Gute für die Zukunft!

Vielen Dank

 

Es gilt das gesprochene Wort.

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